Historische Speisen

Diese delikate Köstlichkeit vereint die Frische und Würze von frischen Kräutern mit einer zarten, herzhaften Füllung in einer butterzarten Teigschale.

Liquamen, auch bekannt als Garum, ist eine Würzsoße, die in der römischen Küche als Standardgewürz für salzige und sogar für süße Speisen verwendet wurde. Sie war das, was heute für die asiatische Küche die Sojasoße und im europäischen Raum das Maggi ist.

Im Mittelalter war gerade die ärmere Bevölkerung zum Würzen ihrer Spei- sen auf die Kräuter angewiesen, die in ihren Gärten wuchsen. Um auch im Winter mit den Kräutern die Speisen verfeinern zu können, mussten sie in den Sommermonaten konserviert werden. Dies erreichte man z.B. durch Trock- nung, aber auch in Öl eingelegte Kräuter waren beliebt. Deshalb stellen wir Ihnen hier zwei einfache Kräuteröle vor.

Weil der Brei für die Menschen im Mittelalter als Hauptnahrungsmittel galt, möchten wir Ihnen diesen gerne vorstellen, da er auch für viele von uns bereits zum Lieblingsfrühstück geworden ist. Bekannt ist der süße Haferbrei auch als Grütze oder „neudeutsch“ Porridge.

Dieses Gericht wurde oft als Krankenspeise verabreicht. Da Safran und Zimt im Mittelalter sehr teuer waren, dürfte dieses Gericht dem Adel vorbehalten gewesen sein.

Anhand des folgenden Rezepts können wir Ihnen zeigen, dass nicht immer ein Ofen benötigt wurde um gutes Brot zu backen. Ein kleines Feuer und eine Pfanne reichen dafür vollkommen aus. Vielleicht möchten die Grillmeister unter Ihnen ja auch einmal versuchen, diese Fladen zu grillen. Das Ergebnis ist köstlich!