Weil der Brei für die Menschen im Mittelalter als Hauptnahrungsmittel galt, möchten wir Ihnen diesen gerne vorstellen, da er auch für viele von uns bereits zum Lieblingsfrühstück geworden ist. Bekannt ist der süße Haferbrei auch als Grütze oder „neudeutsch“ Porridge.
Ein Klassiker eines jeden Mittelaltermarktes.
Dieses Rezept stammt von Bartolomeo Scappi. Er kochte die Lombardische Suppe für Papst Pius V (1566 – 1571).
Liquamen, auch bekannt als Garum, ist eine Würzsoße, die in der römischen Küche als Standardgewürz für salzige und sogar für süße Speisen verwendet wurde. Sie war das, was heute für die asiatische Küche die Sojasoße und im europäischen Raum das Maggi ist.
Im Mittelalter war gerade die ärmere Bevölkerung zum Würzen ihrer Spei- sen auf die Kräuter angewiesen, die in ihren Gärten wuchsen. Um auch im Winter mit den Kräutern die Speisen verfeinern zu können, mussten sie in den Sommermonaten konserviert werden. Dies erreichte man z.B. durch Trock- nung, aber auch in Öl eingelegte Kräuter waren beliebt. Deshalb stellen wir Ihnen hier zwei einfache Kräuteröle vor.
Die nächste Speise stammt aus dem von Caelius Apicius verfassten römi- schen Kochbuch „De re coquinaria“, was übersetzt so viel heißt, wie „über die Kochkunst“. Es zählt zu den ältesten erhaltenen Kochbüchern der römischen Antike.